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Multifunktionstool ISMS

  • Klaus Kilvinger
  • 20. Jan.
  • 3 Min. Lesezeit

Wie ein ISMS nach ISO 27001 die NIS2, CRA und KI-Verordnung effizient unterstützt


Unternehmen stehen heute vor einer wachsenden Zahl regulatorischer Anforderungen an Cybersicherheit und Informationssicherheit. So müssen Vorgaben aus NIS2, dem Cyber Resilience Act (CRA), der Maschinenverordnung und der EU-KI-Verordnung erfüllt werden, um nur einige zu nennen.



Viele Organisationen reagieren darauf mit separaten Projekten und Einzellösungen. Das führt zu doppelten Prozessen, inkonsistenter Dokumentation und hohem Aufwand. Dabei bietet gerade ein ISO-27001-konformes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) die ideale Grundlage, um diese Anforderungen integriert und wiederverwendbar umzusetzen.

Man braucht nicht so viele Werkzeuge, wenn man die richtigen hat und eine mehrfache Verwendung für mehrere Zwecke möglich ist.


ISO 27001 als Fundament für Cybersicherheit und Governance


ISO 27001 ist kein technischer Einzelstandard, sondern ein Managementsystem für Informationssicherheit. Es verbindet:

  • Governance und Verantwortlichkeiten

  • Risikomanagement für Informationssicherheit

  • Prozesse, Kontrollen und Nachweise

  • kontinuierliche Verbesserung


Genau diese Elemente sind auch zentrale Anforderungen in:

  • NIS2 (Cyber-Risikomanagement, Resilienz)

  • Cyber Resilience Act (IT-Sicherheit über den Produktlebenszyklus)

  • EU-KI-Verordnung (risikobasierte KI-Governance)


Fazit: Ein ISMS wird damit zum zentralen Steuerungsinstrument für Cybersicherheit und Compliance.


Welche ISMS-Bausteine sich mehrfach nutzen lassen


Governance & Organisation: Ein ISMS nach ISO 27001 schafft klare Strukturen:

  • Informationssicherheitsleitlinien

  • Rollen und Verantwortlichkeiten

  • Management-Commitment


Diese Governance-Elemente sind direkt wiederverwendbar für NIS2, CRA und KI-Verordnung.


Risikomanagement für Cybersicherheit


Das risikobasierte Vorgehen der ISO 27001 ist der größte Hebel für Effizienz:


  • Identifikation von Cyber- und Informationssicherheitsrisiken

  • Bewertung nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung

  • Maßnahmenplanung und Wirksamkeitskontrolle


Ob Cyber-Risiken (NIS2), Produkt-IT-Risiken (CRA) oder KI-Risiken (KI-Verordnung) – die Methodik bleibt gleich, nur der Anwendungsbereich ändert sich.


Asset- und Systeminventare


Ein zentrales Inventar für IT-Systeme, Anwendungen und Daten aller Art ist eine Kernanforderung der Informationssicherheit, damit werden auch Abhängigkeiten aufgezeigt und es ist gleichzeitig Grundlage für:

  • NIS2-Pflichten

  • CRA-Produkttransparenz

  • KI-Systemregister


Ein Inventar statt vieler paralleler Listen!


Lieferanten- und Drittparteienmanagement


ISO 27001 etabliert strukturierte Prozesse für:

  • Bewertung von Dienstleistern

  • vertragliche Sicherheitsanforderungen

  • Überwachung und Kontrolle


Diese Prozesse lassen sich direkt nutzen für:

  • NIS2-Lieferkettenrisiken

  • CRA-Anforderungen an Hersteller und Zulieferer

  • KI-bezogene Drittparteien


Incident- und Vulnerability-Management


Ein ISMS definiert:

  • Erkennung von Sicherheitsvorfällen

  • Reaktion und Eskalation

  • Dokumentation und Lessons Learned


Damit werden gleichzeitig Anforderungen aus:

  • NIS2 (Meldepflichten)

  • CRA (Schwachstellenmanagement)

abgedeckt – ohne separate Prozesse aufzubauen.


Warum ein integriertes Managementsystem Zeit und Kosten spart


Weniger Aufwand, mehr Übersicht:

  • Ein Risikomanagement statt mehrerer Bewertungen

  • Ein Audit-Zyklus statt paralleler Prüfungen

  • Einheitliche Dokumentation für mehrere Regelwerke


Konsistente Cybersicherheitsstrategie


Ein integriertes ISMS verhindert widersprüchliche Maßnahmen, konkurrierende Prioritäten und unklare Verantwortlichkeiten. Es hat eine bessere Audit- und Prüfungsfähigkeit, denn Aufsichtsbehörden, Auditoren und Kunden erwarten:

  • nachvollziehbare Cybersicherheitsprozesse

  • konsistente Logik

  • belastbare und revisionssichere Nachweise


Ein integriertes System erfüllt diese Erwartungen deutlich besser als isolierte Lösungen.


Fazit


Es gib typische Fehler, bei vielen Organisationen trifft man auf:

  • Separate Systeme für jede Regulierung

  • Doppelte Dokumentation und Prozesse

  • Reaktive Compliance statt strategischer Cybersicherheit


Aber erfolgreiche Unternehmen:

  • nutzen ISO 27001 als Backbone

  • integrieren NIS2, CRA und KI-Verordnung gezielt

  • denken Cybersicherheit als Managementaufgabe


Informationssicherheit als Plattform denken


Ein ISMS nach ISO 27001 ist mehr als ein Zertifikat. Es ist die zentrale Plattform, um Cybersicherheit, Compliance und Governance nachhaltig zu verbinden. Denn bereits entwickelte Konzepte und Vorgehensweisen werden mehrfach verwendet (recycelt) und müssen nicht mehrfach gedacht, gemacht und dokumentiert werden. Unternehmen, die Informationssicherheit integriert aufstellen, sparen Zeit, reduzieren Risiken und sind besser auf aktuelle oder zukünftige regulatorische Anforderungen vorbereitet.


Und ein ISMS lässt sich in ein Managementsystem integrieren, das auch andere Themen abdeckt wie z. B. ISO 9001, AQAP und die ISO 14001.


Hier geht es zum System: www.enterpriseos.de


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